Einen Pavillon ganz leicht selbst aufbauen

Der Pavillon nimmt stetig an Beliebtheit zu. Da er meist kleiner als ein herkömmliches Gartenhäuschen ist, benötigt er weniger Platz im Garten. Zugleich besitzt er ein wesentlich filigraneres Aussehen, da er entweder offen oder verglast ist. Um einen Pavillon in deinen eigenen Garten zu bauen, benötigst du allerdings keinen Fachmann. Mit den richtigen Materialien, ausreichend handwerklichem Geschick und etwas Geduld kannst du deinen Traumpavillon ganz allein erstellen.

Einen Holzpavillon selber bauen

Der Pavillon ist eine filigrane Alternative zum Gartenhaus. Gleich wie dieses existieren mehrere Pavillonmodelle. Besonders beliebt ist der Holzpavillon, aber auch die verglaste oder Luxusvariante. Im Fachhandel sind unterschiedliche Pavillonbauarten erhältlich. Doch auch selbst kannst du deinen Traum vom eigenen Pavillon Realität werden lassen. Die Grundlage jedes Holzpavillons ist dabei gleich, sodass du bei der tatsächlichen Gestaltung deines Pavillons deiner Kreativität freien Lauf lassen kannst.

Benötigte Materialien

Für einen Standardpavillon werden vier 180 x 15 x 15 cm Pfosten, vier Umrandungen zu je 300 x 30 x 5 cm sowie vier Auflageleisten mit 270 x 10 x 5 cm benötigt. Die zwölf Dachsparren bestehen aus 10 x 5 cm großen Hölzern. Die Länge dieser wird anhand der Größe des Daches bestimmt. Damit alle Teile verbunden werden können, müssen ausreichend Schrauben, Metallwinkel sowie Bolzen vorhanden sein. Um alles erfolgreich zusammenbauen zu können, brauchst du natürlich auch Werkzeug. (Gutes Werkzeug für den Pavillonbau, findest du im Heimwerker Vergleich von Testvergleichen.de).

Werkzeug für den Pavillon
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Fundament und die Basis

Vor dem eigentlichen Baubeginn, muss ein Fundament erstellt werden. Dieses richtet sich nach dem Untergrund. Damit der Pavillon nach dem Aufbau auch dauerhaft sicher steht, muss das Fundament allerdings sicher und solide sein. Im Zweifelsfall solltest du daher einen Fachmann kontaktieren, welcher dich bei der Errichtung eines passenden Fundaments berät. Wichtig hierbei ist es, dass du gewissenhaft arbeitest. Wird das Fundament nicht sorgfältig erbaut, besteht die Gefahr, dass der Pavillon nach dem Bau nicht stabil steht. Auf das Fundament werden nun die Pfosten positioniert. Der Abstand zu den Außenkanten muss jeweils 3 m betragen. Danach werden die Pfosten exakt ausgerichtet. Dies sorgt dafür, dass alle Pfosten gerade verlaufen.

Basiskonstruktion durchführen

Als nächster Schritt folgt die Umrandung der Pfosten mit den Umrandungshölzern, sodass die Pfosten miteinander verbunden werden. Auf jeder Seite erfolgt die Befestigung mit zwei Bolzen. Die Umrandungshölzer schließen dabei mit den Pfosten bündig ab. Die Auflageleisten hingegen werden auf der Innenseite montiert, welche oben mit den Pfosten abschließen.

Das Dach als Abschluss

Die Dachkonstruktion wird auf den Auflageleisten getätigt. Die Spitze des späteren Dachs bestimmt die Länge und den Winkel der Hölzer. Danach ist die Dachkonstruktion an der Reihe. Alle Bretter werden hierfür auf Gehrung geschnitten. Dies musst du tun, damit die Hölzer nicht nur am Rahmen aufliegen, sondern ebenfalls in der Mitte des Daches aufeinandertreffen. Für die Dachkonstruktion werden je acht Hölzer in zwei unterschiedlichen Längen benötigt. Vier der besagten Hölzer finden auf den Pfostenecken Platz und verlaufen bis zur Dachmitte.

Die anderen vier Hölzer hingegen verlaufen vom Rahmen aus in die Mitte des Daches. Zum Schluss bleiben acht Hölzer mit der halben Länge über, welche das restliche Dach ergeben. Alle Hölzer werden schließlich miteinander verschraubt. Für zusätzliche Sicherheit sorgen Metallwinkel. Steht das Grundgerüst, musst du deinen Pavillon nur noch mit einem Feinschliff versorgen, damit er deinen persönlichen Vorstellungen gänzlich entspricht.